Dreame A1 Pro im Test-Check: Daten, Ausstattung und Tests

Aktualisiert: Von der RedaktionSo bewerten wir

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Der Dreame A1 Pro ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel für flache Gärten bis 2.000 m², der ausschließlich mit einem 360°-3D-LiDAR navigiert, also ohne Kamera, ohne RTK und ohne Antenne, und 999 € UVP kostet. Er kam im Februar 2025 in den deutschen Handel und ist im Oktober 2026 weiterhin in beiden Dreame-Shops erhältlich. Diese Seite fasst Herstellerangaben und veröffentlichte Tests zusammen und beruht nicht auf einem eigenen Praxistest. Alle weiteren Serien finden Sie in der Modellübersicht der Mähroboter ohne Begrenzungskabel.

Dreame A1 Pro

LiDAR
Preis-Leistung LiDAR
Dreame A1 Pro Mähroboter ohne Begrenzungskabel
Bild: Amazon.de
Fläche
bis 2.000 m²
Steigung
45 % (24,2°)
Schnittbreite
22 cm
Schnitthöhe
30–70 mm
Antrieb
2WD
RTK-Antenne nötig
nein
Lautstärke
64 dB(A)
UVP
ab 999 € (UVP)

Stärken

  • Günstigster reiner LiDAR-Mäher (ohne Kamera) (UVP 999 €) für bis zu 2.000 m²
  • 360°-LiDAR, funktioniert auch unter Bäumen ohne RTK
  • Gute Hinderniserkennung und übersichtliche App (homeandsmart)
  • Regensensor und IPX6

Schwächen

  • Keine automatische Kartierung (homeandsmart)
  • Randmähen an runden Kanten und Ecken verbesserungswürdig (homeandsmart)
  • Hinterradantrieb, max. 45 % Steigung; nur 22 cm Schnittbreite
Preis bei Amazon prüfen*Geeignet für: Preisbewusste mit flachem Garten bis 2.000 m². Herstellerangaben, UVP Stand 10/2026.

Technische Daten

Die technischen Daten des Dreame A1 Pro beschreiben einen schlanken Zweiradmäher: 22 cm Schnittbreite, 30–70 mm Schnitthöhe, Hinterradantrieb mit Offroad-Reifen und bis 45 % (24,2°) Steigung. Die Tabelle zeigt die Herstellerangaben.

Technische Daten Dreame A1 Pro
NavigationLiDAR
RTK-Antenne nötignein
Max. Rasenflächebis 2.000 m²
Max. Steigung45 % (24,2°)
Schnittbreite22 cm
Schnitthöhe30–70 mm
Antrieb2WD
Lautstärke64 dB(A)
SchutzklasseIPX6
VerbindungWLAN, Bluetooth, 4G optional
DiebstahlschutzPIN, Alarm; Ortung nur mit 4G-Modul
KantenschnittKantenmodus ohne Ausleger
Hinderniserkennung3D-LiDAR ohne Kamera
Marktstart2025
UVPab 999 € (UVP), Stand 10/2026

Der Roboter wiegt laut Dreame 12,6 kg. Bei den Maßen ist eine Angabe auf dreame.de offensichtlich fehlerhaft (136,5 mm Breite); homeandsmart nennt 64,3 x 43,6 x 26,1 cm. Ab Werk funkt der A1 Pro per WLAN und Bluetooth, 4G ist nur mit dem optionalen Dreame Link-Modul möglich. Regensensor und IPX6 gehören zur Serienausstattung. Anders als die meisten Serien gibt es den A1 Pro nur in einer Ausführung.

Variante und Preis

Den Dreame A1 Pro gibt es in einer einzigen Variante für 2.000 m² mit 5-Ah-Akku und 65 Minuten Ladezeit, zu 999 € UVP laut dreame.de, Stand 10/2026.

Varianten Dreame A1 Pro
VarianteMax. FlächeUVPAmazon
Dreame A1 Pro2.000 m²999 €Zu Amazon*

Bei Amazon ist der A1 Pro unter anderem im Bundle mit Garage gelistet. Eine Mähzeit pro Ladung gibt Dreame nicht an. Den Preisvorteil erkauft der A1 Pro mit dem Verzicht auf die Kamera, was die Navigation prägt.

Die Navigation des Dreame A1 Pro heißt OmniSense und arbeitet mit einem 360°-3D-LiDAR (360° x 59°, Reichweite bis 70 m), das die Umgebung als Punktwolke erfasst. RTK und Kamera fehlen. Der Mäher findet sich dadurch auch unter Bäumen und an Hauswänden zurecht, wo Satellitensignale abreißen. Wie diese Technik im Detail arbeitet, erklärt die Seite LiDAR-Mähroboter.

Die Einrichtung erfolgt manuell. homeandsmart beschreibt, dass es keinen automatischen Kartierungsmodus gibt: Sie steuern den Mäher per Smartphone einmal an den Rasenkanten entlang, für rund 100 m² dauerte das etwa 15 Minuten (05/2025). Die App bewertet die Redaktion als übersichtlich, mit Live-Fortschritt, Mähhöhe, Mährichtung, Kantenmähen und Zeitplänen. smarthomeassistent lobt die strukturierten LiDAR-Bahnen (08/2026).

Die Hinderniserkennung funktioniert ohne Kamera nur über das LiDAR. homeandsmart sah Kegel verschiedener Größen zuverlässig umfahren, Tennisbälle aber nur etwa jedes zweite Mal erkannt. smarthomeassistent nennt die fehlende Kamera-Hinderniserkennung als Nachteil, Notebookcheck sieht eine bessere Erkennung als beim Vorgänger A1 (07/2025). Wer aus Datenschutzgründen keine Kamera im Garten möchte, findet im A1 Pro eine Alternative; die rechtlichen Hintergründe beschreibt die Seite Datenschutz bei Kamera-Mährobotern. Für das Gelände zählt danach vor allem der Antrieb.

Steigung, Fläche und Mähbild

Der Dreame A1 Pro schafft laut Hersteller 45 % (24,2°) Steigung mit Hinterradantrieb; homeandsmart hat die Steigfähigkeit nicht geprüft. Notebookcheck beschreibt die Räder als griffiger als beim Vorgängermodell A1. Für sanft geneigte Gärten reicht das, für steile Böschungen nicht.

Die Flächenangabe von 2.000 m² bezieht sich auf flaches Gelände. Mit 22 cm Schnittbreite und ohne Herstellerangabe zur Mähzeit pro Ladung ist bei großen Flächen mit langen Laufzeiten zu rechnen.

Der Kantenschnitt ist die größte Schwäche. Der A1 Pro hat kein ausfahrbares Mähwerk, sondern fährt im Kantenmodus nach dem Mähen die Ränder ab. homeandsmart attestiert ihm zwar, näher an die Kante zu kommen als viele Modelle seiner Größe, sieht an runden Kanten und Ecken aber deutliche Lücken. smarthomeassistent und Notebookcheck messen rund 11 cm Abstand beim Kantenschnitt. Diese Beobachtungen bestimmen auch die Testnoten.

Testergebnisse unabhängiger Redaktionen

Die Testergebnisse unabhängiger Redaktionen zum Dreame A1 Pro sind gut bis sehr gut: homeandsmart vergibt 90 von 100 Punkten (05/2025), testberichte.de die Gesamtnote 2,0 (06/2025).

Die veröffentlichten Ergebnisse sind die folgenden.

Quelle Getestetes Modell Ergebnis Datum
homeandsmart Dreame A1 Pro 90 von 100 Punkten (sehr gut) 05/2025
testberichte.de (Gesamtnote) Dreame A1 Pro 2,0 (gut) 06/2025
smarthomeassistent Dreame A1 Pro Teilergebnis 1,8 (gut) nach 56 % der Kriterien 08/2026
Notebookcheck Dreame A1 Pro ohne Endnote; Fazit "Punktuell verbesserter LiDAR-Mähroboter" 07/2025

Laut Zusammenfassung von testberichte.de überzeugen die Einrichtung ohne Sendemast, die verbesserten Reifen und die App. Das Ergebnis von smarthomeassistent ist vorläufig, weil erst 56 % der Kriterien bewertet sind. Notebookcheck nennt griffigere Räder und bessere Hinderniserkennung als Fortschritt zum A1. Aus den Tests ergibt sich eine klare Bilanz.

Stärken und Schwächen

Die Stärken des Dreame A1 Pro sind der niedrige Preis, die antennenfreie LiDAR-Navigation und die übersichtliche App, die Schwächen liegen beim Kantenschnitt, bei der Hangtauglichkeit und bei der Ausstattung. Die Tabelle stellt beides gegenüber.

Stärken Schwächen
999 € UVP für bis zu 2.000 m² rund 11 cm Rest beim Kantenschnitt (smarthomeassistent, Notebookcheck)
360°-LiDAR, auch unter Bäumen ohne RTK keine automatische Kartierung (homeandsmart)
keine Kamera im Garten Tennisbälle nur etwa jedes zweite Mal erkannt (homeandsmart)
übersichtliche App (homeandsmart) Hinterradantrieb, max. 45 % Steigung
Regensensor und IPX6 4G-Ortung nur mit separatem Link-Modul

Für welchen Garten eignet sich der Dreame A1 Pro?

Der Dreame A1 Pro eignet sich für flache bis leicht geneigte Gärten von 500 bis 2.000 m² mit Bäumen oder Hauswänden, deren Besitzer höchstens 1.000 € ausgeben und auf Kamera und perfekten Rand verzichten können. Wer viele Beetkanten und Mauern hat, plant Nacharbeit mit dem Trimmer ein. Für Hänge über 45 % und für Gärten mit viel Kleinkram auf dem Rasen ist ein Modell mit Kamera oder Allrad sinnvoller. Die Eignung nach Gartentyp lässt sich aus Herstellerdaten und Tests so zusammenfassen.

Gartentyp Eignung des A1 Pro Grund
flacher Garten mit Bäumen, 500–2.000 m² gut LiDAR arbeitet ohne Satellitenempfang
Reihenhausgarten mit vielen Mauern eingeschränkt rund 11 cm Rest an hohen Kanten
Hang über 45 % ungeeignet Hinterradantrieb, 45 % laut Hersteller
Familiengarten mit Spielzeug auf dem Rasen eingeschränkt keine Kamera, kleine Objekte teils übersehen

Weitere günstige Modelle vergleicht die Seite Mähroboter ohne Begrenzungskabel unter 1000 Euro. Drei Alternativen kommen infrage.

Alternativen

Die passenden Alternativen zum Dreame A1 Pro sind das Schwestermodell mit Kamera, ein LiDAR-Mäher mit Fadentrimmer und ein LiDAR-Gerät von MOVA.

  • Der Dreame A2 ergänzt das LiDAR um eine HDR-Kamera und schneidet mit ausfahrendem Mähwerk bis unter 5 cm an die Kante, UVP ab 1.399 €.
  • Der ECOVACS GOAT O1200 LiDAR Pro kostet ebenfalls 999 € UVP und trimmt den Rand mit einem TruEdge-Fadentrimmer, ist aber nur für 1.200 m² ausgelegt.
  • Die MOVA LiDAX Ultra navigiert per LiDAR mit Kamera, kostet ab 949 € UVP und ließ im homeandsmart-Test (06/2026) nur 2–5 cm Rest an nicht überfahrbaren Kanten.

Die Tabelle vergleicht die Kerndaten.

ModellNavigationFläche bisSteigungAntenneSchnittUVP
LiDAR2.000 m²45 %nein22 cmab 999 €
LiDARKamera3.000 m²50 %nein22 cmab 1.399 €
LiDARKamera1.200 m²45 %nein22 cmab 999 €
LiDARKamera2.000 m²45 %nein20 cmab 949 €

Quellen

Die Angaben auf dieser Seite stammen aus den folgenden Hersteller-, Händler- und Testquellen, abgerufen im Oktober 2026.

  • dreame.de: dreame.de/products/dreame-a1-pro
  • de.dreametech.com: de.dreametech.com/products/dreame-roboticmower-a1-pro
  • homeandsmart.de: homeandsmart.de/dreame-a1-pro-test-826690
  • mediamarkt.de: mediamarkt.de/de/product/_dreame-roboticmower-a1-pro-mahroboter-fur-bis-zu-2000-m-2976903.

Häufige Fragen

Braucht der Dreame A1 Pro eine RTK-Antenne?

Nein. Der Dreame A1 Pro navigiert ausschließlich mit einem 360°-3D-LiDAR und braucht weder Antenne noch Begrenzungskabel. Eine Kamera hat er nicht.

Wie laut ist der Dreame A1 Pro?

Dreame gibt 64 dB(A) an. homeandsmart beschreibt den A1 Pro im Betrieb dennoch als sehr leise und kaum hörbar (05/2025).

Hat der Dreame A1 Pro 4G und GPS-Ortung?

Nur mit Zubehör. Ab Werk verbindet sich der A1 Pro per WLAN und Bluetooth; eine Ortung per 4G ist erst mit dem separat erhältlichen Dreame Link-Modul möglich.

Reicht der Dreame A1 Pro für 2.000 m²?

Laut Dreame ja, auf flachem Gelände. Planen Sie bei 2.000 m² dennoch mit langen Mähzeiten, weil das Mähwerk nur 22 cm breit ist und Dreame keine Mähzeit pro Ladung nennt.