ECOVACS GOAT A1600 und A3000 LiDAR Pro im Test-Check
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Die ECOVACS GOAT A1600 LiDAR Pro und A3000 LiDAR Pro sind Mähroboter ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne für 1.600 m² bzw. 3.000 m², die per Dual-LiDAR navigieren, mit 33 cm Schnittbreite mähen und einen Fadentrimmer für Rasenkanten haben. Die UVP lag zum deutschen Marktstart am 12.02.2026 bei 1.499 € (A1600) und 2.299 € (A3000). Diese Seite fasst Herstellerangaben und veröffentlichte Tests zusammen; einen eigenen Praxistest hat die Redaktion nicht durchgeführt.
Häufig gesucht wird auch der GOAT A2000 LiDAR Pro: Das ist ein US-Modell, das in Deutschland nicht verkauft wird und dessen Spezifikation dem A1600 entspricht. Alle anderen Serien finden Sie unter alle Mähroboter ohne Begrenzungskabel im Überblick.
ECOVACS GOAT A1600 / A3000 LiDAR Pro
LiDARKamera
- Fläche
- bis 3.000 m²
- Steigung
- 50 % (26,6°)
- Schnittbreite
- 33 cm
- Schnitthöhe
- 30–90 mm
- Antrieb
- 2WD (Hinterrad)
- RTK-Antenne nötig
- nein
- Lautstärke
- 62 dB(A)
- UVP
- ab 1.499 € (UVP)
Stärken
- Dual-LiDAR-Navigation ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne, laut Hersteller 2 cm Genauigkeit
- 33 cm Schnittbreite mit zwei Messerscheiben auf 32-V-Plattform, laut Hersteller bis 400 m²/h
- Integrierter TruEdge-Kantentrimmer
- Schnellladen: 50 min (A1600) bzw. 70 min (A3000) laut Hersteller
Schwächen
- Kein Allrad: am Hang schlechter Grip, über ca. 20° kaum nutzbar (heise-Lesertest A1600, 17.07.2026); heise A3000: 'Eingeschränkte Geländetauglichkeit'
- Trimmer laut (82 dB(A)) und unpräzise an Sperrflächen (heise 10.07.2026)
- Mobilfunk (LTE) nur als optionales Zubehör (heise)
Technische Daten der GOAT A-Serie LiDAR Pro
Die GOAT A-Serie LiDAR Pro baut auf einer 32-V-Plattform mit zwei Messerscheiben, 33 cm Schnittbreite, 30–90 mm Schnitthöhe und Hinterradantrieb auf. Die gemeinsamen Daten zeigt die folgende Tabelle.
| Navigation | LiDARKamera |
|---|---|
| RTK-Antenne nötig | nein |
| Max. Rasenfläche | bis 3.000 m² |
| Max. Steigung | 50 % (26,6°) |
| Schnittbreite | 33 cm |
| Schnitthöhe | 30–90 mm |
| Antrieb | 2WD (Hinterrad) |
| Lautstärke | 62 dB(A) |
| Schutzklasse | IPX6 |
| Verbindung | WLAN, Bluetooth, 4G optional |
| Diebstahlschutz | PIN, Hebealarm, 4G-GPS optional |
| Kantenschnitt | TruEdge-Fadentrimmer |
| Hinderniserkennung | KI-Kamera + 3D-ToF + LiDAR |
| Marktstart | 2026 |
| UVP | ab 1.499 € (UVP), Stand 10/2026 |
Die Lautstärke von 62 dB(A) ist kein Herstellerwert, sondern eine heise-Messung am A3000 LiDAR Pro. Die Schutzart beträgt laut ECOVACS IPX6 für den Roboter und IPX4 für die Ladestation; die A1600-Seite ist an dieser Stelle widersprüchlich. Eine Mähzeit pro Akkuladung nennt ECOVACS für keine der beiden Varianten. Die eigentlichen Unterschiede liegen bei Akku, Ladeleistung und Gewicht der Varianten.
Varianten: A1600, A3000 und das US-Modell A2000
Die A-Serie LiDAR Pro besteht in Deutschland aus zwei Varianten, die sich in Fläche, Akku und UVP unterscheiden. Die Tabelle nennt zusätzlich den A2000 als US-Modell.
| Variante | Max. Fläche | UVP | Amazon |
|---|---|---|---|
| GOAT A1600 LiDAR PRO | 1.600 m² | 1.499 € | Zu Amazon* |
| GOAT A3000 LiDAR PRO | 3.000 m² | 2.299 € | Zu Amazon* |
| GOAT A2000 LiDAR PRO (US-Modell) | k. A. | k. A. | Zu Amazon* |
Die Unterschiede der beiden deutschen Varianten sind in dieser Tabelle zusammengefasst.
| Merkmal | A1600 LiDAR Pro | A3000 LiDAR Pro |
|---|---|---|
| Kartierungsfläche | 1.600 m² (0,16 ha) | 3.000 m² (0,3 ha) |
| Akku | 3,0 Ah (ECOVACS) | 7,5 Ah, rund 243 Wh, austauschbar (heise) |
| Ladezeit | 50 min mit 113,4 W | 70 min mit 189 W; heise maß 85 min von 15–100 % |
| Gewicht | 17,8 kg | 18,3 kg |
| Flächenleistung | 400 m²/h laut ECOVACS | 400 m²/h laut ECOVACS, 155 m²/h gemessen (heise) |
| UVP zum Marktstart | 1.499 € | 2.299 € |
Beim A1600 nennt ein Amazon-Angebot abweichend einen 5-Ah-Akku; ECOVACS gibt 3,0 Ah an.
Der GOAT A2000 LiDAR Pro kostet in den USA 1.999,99 USD und ist für "1/2 Acre" ausgelegt. Seine Spezifikation (33 cm, 30–90 mm, 50 %, 3.000 mAh bei 32 V, 50 min Laden) entspricht laut US- und DE-Seiten dem A1600; ausdrücklich bestätigt ECOVACS die Baugleichheit nicht. Auf amazon.de ist der A2000 nur als Import über den Amazon Global Store gelistet. Verwechslungsgefahr besteht außerdem mit dem GOAT A3000 LiDAR ohne "Pro" von 2025 (ohne Trimmer) und dem A1600 RTK von 2025, der einen RTK-Mast braucht. Wie die Pro-Modelle ohne Mast navigieren, zeigt der nächste Abschnitt.
Navigation und Einrichtung
Die Navigation der A-Serie LiDAR Pro heißt HoloScope 360 und kombiniert einen 360°-LiDAR mit einem 3D-ToF-LiDAR; ECOVACS gibt 2 cm Genauigkeit an. Eine Antenne oder ein Netz-RTK-Abo ist nicht nötig, der Mäher orientiert sich an Gebäuden, Bäumen und anderen Strukturen. Die Grundlagen beschreibt die Seite zur Navigation per LiDAR.
Hindernisse erkennt das System AIVI 3D aus 3D-ToF, KI-Kamera und Multiline-LiDAR, laut ECOVACS über 200 Arten einschließlich Igeln mit rund 5 cm Abstand. Die Verbindung läuft über 2,4-GHz-WLAN und Bluetooth. Mobilfunk gibt es nur mit einem optionalen 4G-Modul mit GPS-Ortung, das laut heise rund 150 € kostet. Ohne dieses Modul schützen PIN-Code und Hebealarm vor Diebstahl. CHIP (05/2026) kritisiert beim A3000, dass die automatische Kartierung Grenzen von mindestens 5 cm Höhe verlangt, und nennt einen hohen Standby-Verbrauch. Die Navigation ist damit robust, das Gelände setzt der Serie aber engere Grenzen.
Steigung, Fläche und Mähbild
Die A-Serie LiDAR Pro ist laut ECOVACS für 50 % (26,6°) Steigung ausgelegt, in Tests zeigt sich der fehlende Allradantrieb aber deutlich früher. Im heise-Lesertest des A1600 (07/2026) hatte der Mäher am Hang schlechten Grip und war über etwa 20° kaum nutzbar, der heise-Test des A3000 (07/2026) nennt die Geländetauglichkeit eingeschränkt. NETZWELT (04/2026) beschreibt den A1600 als gute Wahl für eher ebene Wohngebietsrasen, aber nicht als Offroader.
Bei der Fläche weicht die Praxis ebenfalls von der Herstellerangabe ab: heise maß am A3000 rund 155 m²/h statt der beworbenen 400 m²/h. Für 3.000 m² entspricht das knapp 20 Stunden reiner Mähzeit pro Durchgang. Das ist für einen Mähroboter, der täglich mäht, unkritisch, zeigt aber, dass die Nennfläche Reserve braucht.
Das Mähbild profitiert vom TruEdge-Fadentrimmer, der laut ECOVACS "bis auf ~0 mm" an den Rand schneidet. heise bescheinigt beim A1600 einen guten Kantenschnitt, beschreibt den Trimmer an Sperrflächen aber als unpräzise; im Lesertest war er im Automatikbetrieb kaum aktiv. Mit 82 dB(A) ist der Trimmer deutlich lauter als das Mähwerk. Wie die Fachpresse diese Punkte gewichtet, zeigen die Testergebnisse.
Testergebnisse unabhängiger Redaktionen
Die Testergebnisse unabhängiger Redaktionen zur GOAT A-Serie LiDAR Pro lauten überwiegend "sehr gut", mit Abzügen für Geländetauglichkeit und Trimmerpräzision.
Die veröffentlichten Ergebnisse sind die folgenden.
- heise Bestenlisten, A1600 LiDAR Pro (09/2026): 4,5 von 5 Sternen, Preis-Leistungs-Sieger der Bestenliste "Mähroboter ohne Begrenzungskabel". Lob für Mähgeschwindigkeit und Kantenschnitt, Kritik an Trimmerpräzision und Engstellen.
- heise Bestenlisten, A3000 LiDAR Pro (07/2026): 4,5 von 5 Sternen, Technologiesieger derselben Bestenliste. Kritik an Trimmer an Sperrflächen und Geländetauglichkeit.
- CHIP, A3000 LiDAR Pro (05/2026): Testurteil 1,4 (Sehr gut), Preiseinschätzung 3,7 (Teuer). Kritik an Standby-Verbrauch, fehlendem Allrad und der Kartierung.
- NETZWELT, A1600 LiDAR Pro (04/2026): Testnote 1,5 (sehr gut), Testsieger im NETZWELT-Mähroboter-Vergleich.
Die Urteile bestätigen ein Muster, das auch die Stärken und Schwächen bestimmt.
Stärken und Schwächen
Die Stärken der GOAT A-Serie LiDAR Pro liegen bei Flächenleistung, Schnittbreite und Trimmer, die Schwächen im Gelände. Für die Serie sprechen diese Punkte.
- LiDAR-Navigation ohne Kabel und Antenne, laut Hersteller 2 cm genau
- 33 cm Schnittbreite mit zwei Messerscheiben, schnelles Laden in 50–70 min
- Integrierter TruEdge-Trimmer mit gutem Kantenschnitt (heise, A1600)
- Mähen mit gemessenen 62 dB(A), laut heise relativ leise (A3000)
Gegen die Serie sprechen diese Punkte.
- Kein Allrad, über etwa 20° Hangneigung kaum nutzbar (heise-Lesertest, A1600)
- Trimmer laut (82 dB(A)) und an Sperrflächen unpräzise (heise)
- 4G nur als Zubehör
- Gemessene Flächenleistung deutlich unter der Herstellerangabe (heise)
Daraus ergibt sich ein recht klares Gartenprofil.
Für welchen Garten eignet sich die GOAT A-Serie LiDAR Pro?
Die GOAT A-Serie LiDAR Pro eignet sich für mittlere bis große, überwiegend ebene Gärten zwischen etwa 1.000 und 3.000 m² mit vielen Rasenkanten, Bäumen oder Gebäuden. Der A1600 deckt typische Grundstücke am Stadtrand ab, der A3000 lohnt sich ab etwa 1.250 m² Rasen. Für Hanggärten mit mehr als 20° Neigung sind die Modelle nicht die richtige Wahl. Weitere Modelle für weitläufige Grundstücke stellt die Seite Mähroboter ohne Begrenzungskabel für große Flächen vor. Wer mehr Steigfähigkeit oder einen kleineren Garten hat, findet passende Alternativen.
Alternativen zur GOAT A-Serie LiDAR Pro
Die sinnvollsten Alternativen zur GOAT A-Serie LiDAR Pro sind ein LiDAR-Modell mit leiserem Betrieb, das kleinere ECOVACS-Modell und ein Allrad-Gerät für Hänge.
- Der Dreame A2 deckt bis 3.000 m² ab, laut Hersteller mit unter 55 dB und EdgeMaster-Kantenschnitt mit unter 5 cm Abstand, und passt zu Käufern, die keinen lauten Fadentrimmer wollen.
- Der ECOVACS GOAT O1200 LiDAR Pro bietet das gleiche Trimmerkonzept für Gärten bis 1.200 m² mit 22 cm Schnittbreite, ist im ECOVACS-Shop aber derzeit nicht verfügbar.
- Der Mammotion LUBA 3 AWD ist mit Allrad und 80 % Steigfähigkeit die bessere Wahl für große Hanggärten, kostet aber ab 2.299 € UVP.
Die Tabelle vergleicht die Kerndaten.
| Modell | Navigation | Fläche bis | Steigung | Antenne | Schnitt | UVP |
|---|---|---|---|---|---|---|
| LiDARKamera | 3.000 m² | 50 % | nein | 33 cm | ab 1.499 € | |
| LiDARKamera | 3.000 m² | 50 % | nein | 22 cm | ab 1.399 € | |
| LiDARKamera | 1.200 m² | 45 % | nein | 22 cm | ab 999 € | |
| LiDARNetRTKKamera | 5.000 m² | 80 % | nein | 40 cm | ab 2.299 € |
Quellen
Die Angaben auf dieser Seite stützen sich auf die folgenden Herstellerseiten, Testberichte und Händlerangaben, abgerufen bis 13.10.2026.
- ecovacs.com: ecovacs.com/de/shop/goat-robotic-lawn-mower/goat-a1600-lidar-pro
- ecovacs.com: ecovacs.com/de/shop/goat-robotic-lawn-mower/goat-a3000-lidar-pro
- ecovacs.com: ecovacs.com/de/shop/goat-robotic-lawn-mower
- ecovacs.com: ecovacs.com/us/shop/goat-robotic-lawn-mower/goat-a2000-lidar-pro
- connect.de: connect.de/news/ecovacs-goat-maehroboter-lineup-2026-3211822.html
- nextpit.de: nextpit.de/news/ecovacs-goat-maehroboter-release-news
- heise.de: heise.de/bestenlisten/testbericht/maehroboter-ecovacs-goat-a3000-lidar-pro-im-test-maeht-g
- heise.de: heise.de/bestenlisten/lesertest/ecovacs-goat-a1600-lidar-pro-im-lesertest-starker-maeher-s
- testberichte.de: testberichte.de/p/ecovacs-tests/goat-1600-lidar-pro-testbericht.html
Häufige Fragen
Gibt es den ECOVACS GOAT A2000 LiDAR Pro in Deutschland?
Nein, offiziell nicht. Der A2000 LiDAR Pro ist ein US-Modell, das ECOVACS in Deutschland nicht anbietet. Auf amazon.de ist er nur als Import über den Amazon Global Store erhältlich, zuzüglich Einfuhrabgaben.
Welche Variante des GOAT A LiDAR Pro für 1.000 m²?
Für 1.000 m² reicht der A1600 LiDAR Pro mit 1.600 m² Kartierungsfläche und rund 60 % Reserve. Der A3000 lohnt sich, wenn Ihr Rasen inklusive 20–30 % Reserve über 1.600 m² hinausgeht, also ab etwa 1.250 m², oder wenn Sie den größeren, laut heise austauschbaren Akku mit rund 243 Wh möchten.
Hat der ECOVACS GOAT A1600 LiDAR Pro einen Regensensor?
Ja. Den Regensensor bestätigen die US-Produktseite des baugleich spezifizierten A2000 und der heise-Lesertest des A1600 (07/2026). Die deutschen Herstellerseiten nennen ihn nicht ausdrücklich.
Wie laut ist der GOAT A3000 LiDAR Pro?
heise hat beim Mähen 62 dB(A) gemessen, beim Trimmen 82 dB(A). Einen Herstellerwert zur Lautstärke gibt es auf den deutschen ECOVACS-Seiten nicht.